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Von Schlipsträgern, Raketenwissenschaften und Einhörnern - Die Geschichte eines Entwicklers bei synyx

Ein ganz normaler Morgen. Ein ganz normales Daily. Die versammelte Mannschaft.

Ein dickes Grinsen steht dem Vorlesenden ins Gesicht, als er zum Abschluss des Dailys den Spruch des Tages aus dem Falschen Kalender von Marc-Uwe Kling präsentiert:
“Glück ist ganz einfach. Gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis — Dorie“

Das ist der Sebastian, genannt Seb. In der Kürze liegt die Würze, außer es geht um die Benennung von sprechenden Java-Methoden. Der Seb ist nicht nur leidenschaftlicher Erklimmer von Felsbrocken aller Art — und das sogar an der frischen Luft — sondern auch ein synyx Urgestein.

Sebastian bei der Arbeit

Von Schlipsträgern und defekten Live-CDs

Einst, in einer fast vergessenen Ära seines Studentenlebens — es war das Jahr 2007 — schlenderte der Seb auf einer Firmenkontaktmesse umher. Auf der Suche nach Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen des Lebens stieß er so auf den Messestand einer kleinen Klitsche namens synyx. Nach einem kleinen Plausch mit den zwei lässigen Gestalten, die da so rumhingen, war für Seb klar: Hier hatte er keine Schlips tragenden Dudes von der Personalabteilung vor sich, sondern Techies aus Leidenschaft, die wissen, wovon sie sprechen. Auf dieses Arbeitsumfeld hatte er richtig Bock.

Das Giveaway in Form der sagenumwobenen Minos Live-CD — ein damals von synyx entwickelter modularer Baukasten für Unternehmenssoftware — stellte sich zuhause zwar als inkompatibel mit seiner Hardware heraus, aber das störte den Seb nicht weiter. Denn das Gesamtbild stimmte. Prompt wurde aus einer Bewerbung ein Arbeitsvertrag. Seb stieg bei synyx als studentische Hilfskraft ein, brachte seine Diplomarbeit erfolgreich hinter sich und blieb. Bis zum heutigen Tage.

Mit mittlerweile über 65 Mitarbeitern lässt sich synyx längst nicht mehr als kleine Klitsche bezeichnen. Doch auch heute noch sucht man hier vergeblich nach Schlipsträgern und einer Personalabteilung. Minos Live-CDs sind schon eine ganze Weile Geschichte, aber wer weiß, was die Zukunft noch bringt. Irgendwann gilt ja fast alles wieder als retro.

Von hölzernen USB-Sticks und Raketenwissenschaften

Da der Seb praktisch zum synyx Inventar gehört, ist er auch ein waschechter Pionier in einem großen Kundenprojekt. Er saß in vorderster Reihe, als im Jahr 2010 die wilde Fahrt mit dem Logistikunternehmen Contargo begann.

“Schau‘ dir mal den Code an” — hieß es, als er eines schönen Tages einen kunstvollen USB-Stick aus Holz in die Hand gedrückt bekam. Dies war nicht nur die Geburtsstunde eines aufregenden Code Clinic Projektes, sondern auch einer bis zum heutigen Tage andauernden Partnerschaft zwischen synyx und Contargo. Mittlerweile gibt es unzählige freshe Projekte, die synyx für und mit Contargo auf die Straße bringt.

Wie es sich für einen alten Hasen gehört, hat der Seb schon viele Projekte und Teams durchlaufen. Heute ist er Teil des grandiosen Team Rocket. Mit Raketenwissenschaften hat das zwar weniger zu tun, aber schließlich gehören Raketen auch (noch) nicht zur Transportkette.

Team Rocket ist zuhause in einer verteilten System-Landschaft. Manch einer würde hier vielleicht den Begriff “Microservices” raushauen. Doch da das einen gewissen Beigeschmack von “Wir wollen voll hipp und trendy wirken” erregen könnte, spricht der Seb lieber von vielfältigen Projekten, meist basierend auf Spring Boot, die über AMQP miteinander kommunizieren. Allein beim Team Rocket liegen rund 50 solcher Projekte an der Zahl. Da den Durchblick zu behalten, ist nicht immer leicht. Doch zum Glück heißt es trotzdem nur selten: “Das war mal wieder ein Schuss in den Ofen!”

Arbeitsplatz von Sebastian

Von Code Monkeys und Einhörnern

Empathische Informatiker mit kommunikativen Skills — das sind doch bloß Fabelwesen wie Einhörner, oder? Tja, falsch gedacht. Code Monkeys, die im stillen Kämmerlein präzise Anforderungen in die Tasten hauen, wären bei synyx reichlich fehl am Platze. Stattdessen heißt es hier mitdenken, mitdenken und — Überraschung — mitdenken.

“Was bringt dem Kunden (den größten) Mehrwert?” — Diese Frage steht stets im Vordergrund und erfordert Empathie für den Kunden. Die Teammitglieder bringen eigenständig Themen in die Plannings mit ein und sprechen Schwachstellen in Planung, Umsetzung und Technologien an. Natürlich entscheidet am Ende der Kunde, welche Themen wann eingeplant werden, doch die Verantwortung für gut benutzbare Software liegt letztlich bei allen Beteiligten. Genau das gibt der täglichen Arbeit erst die richtige Würze.

Bock mitzumachen?

Du ziehst Techies aus Leidenschaft Schlipsträgern vor und hast Bock eigenverantwortlich an spannenden Projekten mit modernen Technologien mitzuwirken?

Dann melde Dich bei uns unter jobs@synyx.de und erzähl uns, wer Du bist und was Du so kannst. Zeugnisse sind uns nicht so wichtig. Statt Deine Grundschulnoten zu analysieren, wollen wir lieber mehr über Deine Interessen und Fähigkeiten erfahren. Wir freuen uns, von Dir zu hören!

Tags: Arbeitsalltag Entwickler Developer Jobs