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Unternehmen könnten von der synyx-Forschung profitieren

Open Source-Dienstleister synyx erhält Förderpreis
(Juni 2012)

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Der Karlsruher Open Source-Dienstleister synyx startet gerade ein Forschungsprojekt, das Unternehmen die Kontrolle und intelligente Organisation ihrer digitalen Daten auf externen Servern im Internet oder in der Cloud ermöglichen und gleichzeitig für Stabilität und Ausfallsicherheit sorgen soll. Dafür wurde die synyx GmbH & Co. KG durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ausgezeichnet. Das Fördergeld in Höhe von 140.000 Euro ist eine Zuwendung aus dem Bundeshaushalt und wurde zum 1. April 2012 für einen Forschungszeitraum von 18 Monaten gewährt.

Hinter dem Arbeitstitel des Forschungsprojekts „Entwicklung einer Middleware zur Optimierung unterschiedlicher Service-Funktionen aus Software-Systemen“ verbergen sich interessante Möglichkeiten für Unternehmen aller Art.

Mit dieser Middleware könnten zum Beispiel Videoportale automatisiert die deutsche GEMA-Regelung berücksichtigen. Bereits beim Upload könnten die Videos auf vorliegende Rechte überprüft und dann ausschließlich in zugelassene Bereiche übernommen werden. Datensicherheit gäbe es unter anderem auch für Unternehmen, welche die Verbreitung ihrer Daten über Social Media-Plattformen kontrollieren möchten. Diese innovative Middleware könnte darüber hinaus auch für Websites relevant sein. Große Internetauftritte könnten damit quasi in mehrere „Teile“ gegliedert werden, sodass im Falle einer Umstellung längere Ausfallzeiten vermieden werden könnten.

In den USA hat sich vor einiger Zeit eine Entwicklergruppe unter dem Stichwort „Diaspora Project“ ein ähnliches Ziel gesetzt. synyx zeigt sich hier offen, um eventuell gemeinsam die Möglichkeiten noch besser auszuschöpfen. Dies entspricht ganz der Open Source-Philosophie, der sich das innovative Unternehmen verschrieben hat.