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80/20-Formel: synyx GmbH & Co. KG setzt auf Kontinuität und Kundenzufriedenheit (Juli 13)

80/20

Die 80/20-Formel, auch Pareto-Prinzip genannt, stammt von Vilfredo Pareto, einem Ökonomen aus dem 19. Jahrhundert. Was damals die gerechte Verteilung von Reichtum beschrieb, ist mittlerweile im betriebswirtschaftlichen Zeit-Management angekommen. Die Idee: Achtzig Prozent seiner Zeit produktiv für den Kunden zu arbeiten, zwanzig Prozent der Zeit für Innovationen aufzuwenden. Die Open-Source-Schmiede synyx GmbH & Co. KG aus Karlsruhe verfolgt genau dieses Ziel. Denn, ist der Kunde vom Tun überzeugt, wirkt sich das positiv auf sämtliche Prozesse aus.

Das Vorhaben ist kein leichtes Unterfangen. Das Unternehmen synyx GmbH & Co. KG aus Karlsruhe beschreitet daher neue Wege - zumindest im deutschsprachigen Raum. Denn, was in den USA bereits zum guten Ton eines im Silicon Valley ansässigen Unternehmens gehört, bedeutet in Deutschland das Bewältigen von hohen Hürden in Sachen alt eingesessenem Büroalltag. Denn angelehnt an Googles 80/20 Formel ist diese Arbeitsform weit vom typischen Büroalltag entfernt.

Um was geht es? Die 80/20-Formel forciert eine höhere Qualität und damit eine sehr hohe Kundenzufriedenheit. Daraus entwickelt sich automatisch der eigene Wettbewerbsvorteil des Unternehmens sowie für den Kunden. Zwanzig Prozent? Dabei handelt es sich um die interne Arbeitszeit. Sie beschreibt unter anderem Research und Development, sprich Prozesse, die dem Unternehmen nützen, es weiter nach vorne bringen - das dürfen auch klassische Weiterbildungen sein. Und die achtzig Prozent? Sie sind dagegen rein für den Kunden reserviert. Dabei muss man beachten, dass die synyx GmbH & Co. KG ein reines Dienstleistungsunternehmen ist und faktisch auf zwanzig Prozent Umsatz verzichtet. Darf ein Mitarbeiter also Zeit mit neuen Techniken und Abläufen neben der eigentlichen Arbeitszeit investieren, die beispielsweise auch für den Kunden wichtig sein können, verbessern sich automatisch die Arbeitsprozesse im Unternehmen sowie beim Kunden selbst. "Kompetenzen müssen entsprechend den neuen Herausforderungen weiterentwickelt werden. Beispiele: Produktlebenszyklen werden aufgrund neuer Technologien immer kürzer. Mitarbeiter müssen kurzfristig zur Entwicklung neuer Technologien befähigt sein. Die Bedeutung von Dienstleistungen nimmt zu", sagt Christian Rückert, Key Account Manager bei der synyx GmbH & Co. KG.

Motivation, Weiterbildung, Kundenzufriedenheit

Im Fall synyx sind demnach die Gewinner die Mitarbeiter, das Unternehmen sowie der Kunde selbst. Denn jeder Mitarbeiter verfügt über dreißig Tage Urlaub und ein jeder erhält ein Weiterbildungsbudget von 2.000 Euro pro Jahr für das er sich neben der Arbeitszeit auf Schulungen oder Konferenzen persönlich weiterbilden kann. Diese Fortbildungsvereinbarung wurde im Einklang mit dem Mitarbeiter getroffen, was ebenfalls gut ankommt. Jeder Mitarbeiter kann, falls erwünscht, vom Budget bis zu 300 Euro pro Jahr für Dinge, die seinen Arbeitsplatz angenehmer gestalten, abzweigen. Als Beispiel seien hier Kopfhörer, eine spezielle Tastatur oder auch Spielzeug erwähnt. Die Gadgets können ohne Absprache gekauft werden. Fallen Überstunden an, werden diese mit Freizeit ausgeglichen. "Und wir sind keine Dogmatiker", so Christian Rückert. "Wenn jemand mit Apples iOS, Microsofts Windows oder klassischem Linux arbeiten möchte, bekommt der Mitarbeiter seinen Wunsch-Rechner so, wir er ihn gerne hätte. Solange das System ihn bei der Arbeit unterstützt, fördern wir dieses Prinzip auch." Ein besonders schöner Leckerbissen ist die sogenannte Koch-Muddi. Sie kommt dreimal die Woche und kocht für das gesamte Team zum Selbstkostenpreis. Der Ansturm in die Küche muss mittlerweile in Etappen bewältigt werden.

Die Mitarbeiter sind von Beginn an hoch motiviert. Und genau diese Motivation überträgt sich, inklusive dem kontinuierlich wachsendem Know-how, in die Unternehmensstrukturen des Kunden. "Wir bieten inhaltlich beziehungsweise von der Work-Life-Balance oft mehr von dem, wie sich Mitarbeiter Ihre Arbeit vorstellen. Unserer Meinung nach ist Lebensqualität mit einem guten Gehalt mehr wert, als ein Maximalgehalt mit Stress und fehlender Work-Life-Balance", so Christian Rückert. Eine flache Hierarchie führt dazu, dass das Team sich auch als Team versteht. Die Zusammenarbeit mit dem Kunden wird daher auch partnerschaftlich zelebriert. Denn Gadgets und Förderung sind die eine Seite, die andere beschreibt das Miteinander, die Kommunikation untereinander. Jeder hilft jedem - spätestens jetzt ist der Kunde der Gewinner. Das Ergebnis ist eine hohe Qualität auf Basis von Open-Source-Lösungen.